Massentierhaltung

Das Leben auf einem Bauernhof hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Grüne Wiesen wurden häufig von fensterlosen Metallhallen ersetzt. Dabei werden die Tiere auf engstem Raum gehalten. Die moderne Tierhaltung und die damit verbundene Fleischproduktion hat das Ziel, die größtmögliche Menge an Fleisch, Milch und Eiern so schnell und billig wie möglich zu produzieren und das bei möglichst wenig Platzanforderung. Diese Beengtheit ist natürlich auch eine Quelle für Erkrankungen und daher werden die Tiere mit enormen Mengen an Medikamenten gefüttert oder besprüht. Dabei steht das Wohl der Tiere klar im Hintergrund. Doch Massentierhaltung ist nicht nur im Bezug auf die Tiere schädlich. Hierzu ein paar erschreckende Fakten:

  • 325000 Quadratkilometer Regenwald werden jedes Jahr vernichtet, um darauf Tiere für den Verzehr zu züchten.
  • Die Fleischindustrie verursacht mit den größten Wasserverbrauch und die größte Wasserverschmutzung.
  • Etwa 80 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche werden dafür genutzt, Tiere zu züchten. Auf einem Hektar Land können 22500 kg Kartoffeln angebaut werden, doch nur 185 kg Rindfleisch können auf der gleichen Fläche produziert werden
  • 840 Millionen Menschen weltweit hungern, davon 200 Millionen Kinder. Ein großer Teil der Weltgetreideernte wird jedoch an Tiere verfüttert (welche zur Nahrungsmittelgewinnung gehalten werden) anstatt es für Menschen zu benutzen.

Massentierhaltung Weltweit

Die weltweite Massentierhaltung im Überblick

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Medikamente in der Massentierhaltung

Aspirin als Schmerzmittel, Cortison gegen Stresszustände und Antibiotika gegen…

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Tierhaltung der verschiedenen Nutztiere

Beim Thema Massentierhaltung sind oft Tierarten wie Schweine, Hühner oder Rinder im Vordergrund, jedoch sind auch einige andere Arten von dieser Haltung betroffen.

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Quellen: